PAINTING

Reduktion bis hin zur Kontur und ein souveräner spielerischer Minimalismus prägen die Malerei von Johannes Beccer. Auf einem sphärischen, farbintensiven oder hellen Bildgrund, der kaum perspektivische Illusionen zulässt und die pure Fläche feiert, entwickelt der Künstler seine Motive der Zeichen und Zeichenwesen, die verdichtet für innere und äußere Erlebnis-Situationen stehen.

Immer wieder fasziniert Beccer das Spannungsfeld zwischen Mann und Frau, die Dynamik von Annäherung und Distanz, die er in seinen Bildern via Zeichenwesen und Symbolen in unterschiedlichsten Konstellationen inszeniert – gleichsam abstrakte Erzählungen von Emotionen und Erwartungen. Schnell sind erotische Chiffren zu entdecken. Es ist eine Malerei, die gekonnt die Genregrenze zur Grafik tradiert, Graffiti-Elemente einsetzt und vieles ausstrahlt: Gefühl und innere Vibration, Ironie und auch eine gewisse elementare Heiterkeit.

Offen für die Zukunft: die aktuellsten Beccer-Werke entstehen digital am Computer und sind Teil eines NFT-Projektes, das Musik und Kunst verbindet – mehr unter http://www.borabora.art